Keramikkrone in Bad Eisenkappel

Eine Zahnkrone für einen geschädigten Zahn

Eine Keramikkrone kann infrage kommen, wenn ein Zahn stark beschädigt ist und eine Füllung nicht mehr ausreicht. Sie wird auf den vorbereiteten Zahn gesetzt und an Form und Farbe der übrigen Zähne angepasst. In der Zahnarztpraxis Dr. Klemen Lesnik in Bad Eisenkappel prüfen wir zunächst, ob der Zahn erhalten werden kann und welche Versorgung geeignet ist. Danach besprechen wir Material, Ablauf und Kosten. Bei Fragen zu einer möglichen Einreichung bei Krankenkasse oder Zusatzversicherung unterstützen wir Sie mit den notwendigen Behandlungsunterlagen.

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Wann ist eine Krone sinnvoll?

Eine Krone kann einen Zahn versorgen, der durch Karies, einen Bruch oder große Füllungen viel Substanz verloren hat. Auch nach einer Wurzelbehandlung kann eine Überkronung sinnvoll sein. Sie ist jedoch nicht automatisch bei jedem wurzelbehandelten Zahn nötig.

Vor der Entscheidung untersucht Dr. Klemen Lesnik den Zahn und das umliegende Gewebe. Wie viel gesunde Substanz ist vorhanden? Ist der Zahn ausreichend stabil? Gibt es Entzündungen oder andere Probleme, die zuerst behandelt werden müssen? Je nach Befund kann auch eine Füllung, ein Inlay oder eine Teilkrone infrage kommen.

Soll eine alte Krone ersetzt werden, muss ebenfalls geprüft werden, ob der Zahn darunter noch tragfähig ist. Der Wunsch nach einer anderen Zahnfarbe allein bedeutet nicht, dass eine gesunde Versorgung ausgetauscht werden muss.

Vollkeramik oder Metallkeramik: der Unterschied

Eine Vollkeramikkrone besteht vollständig aus Keramik und hat kein Metallgerüst. Eine Metallkeramikkrone besitzt dagegen ein Gerüst aus Metall, das mit zahnfarbener Keramik verblendet wird. Eine keramische Oberfläche bedeutet daher nicht automatisch, dass die gesamte Krone metallfrei ist.

Farbe und Form

Keramik lässt sich in Farbe und Form an die Nachbarzähne anpassen. Gerade bei einem sichtbaren Frontzahn sind auch die Lichtwirkung und der Übergang zum Zahnfleisch wichtig. Welche Gestaltung erreichbar ist, wird anhand Ihrer Zahnsituation besprochen.

Belastung und Materialwahl

Vollkeramik kann je nach Material und Befund im Front- und Seitenzahnbereich eingesetzt werden. Für die Auswahl zählen unter anderem der verfügbare Platz und die Kaubelastung. Teilen Sie uns mit, wenn Sie mit den Zähnen knirschen oder pressen. Ein Material ist nicht für jede Situation gleichermaßen geeignet.

So entsteht Ihre Keramikkrone

Die Behandlung umfasst mehrere Schritte. Die Zahl der Termine hängt davon ab, ob Vorbehandlungen notwendig sind und wie die Krone angefertigt wird. Den zeitlichen Ablauf besprechen wir bei der Planung mit Ihnen.

1. Untersuchung und Beratung

Zunächst wird der Zahn untersucht. Wir besprechen die möglichen Versorgungen, Ihre Erwartungen an Farbe und Form sowie die voraussichtlichen Kosten. Auch die Frage, welche Unterlagen Ihre Versicherung benötigt, lässt sich dabei klären.

2. Vorbereitung des Zahns

Der Zahn wird so vorbereitet, dass die Krone darauf Platz findet. Dabei muss Zahnsubstanz abgetragen werden. Falls erforderlich, wird der Zahn zuvor aufgebaut oder anderweitig behandelt. Ein Provisorium kann die Zeit bis zur endgültigen Versorgung überbrücken.

3. Anfertigung

Die Krone wird anhand der erfassten Zahnsituation individuell angefertigt. Dabei werden der vorbereitete Zahn, die Nachbarzähne, der Gegenbiss und die Zahnfarbe berücksichtigt.

4. Einsetzen und Kontrolle

Vor der Befestigung prüfen wir den Sitz der Krone und die Kontakte beim Zusammenbeißen. Auch Farbe und Form werden kontrolliert. Bei Bedarf wird die Versorgung angepasst. Anschließend besprechen wir die Pflege und die weiteren Kontrollen.

Was kostet eine Keramikkrone?

Der Preis hängt vom Zustand des Zahns, vom gewählten Material und vom zahntechnischen Aufwand ab. Notwendige Vorbehandlungen können hinzukommen. Nach der Untersuchung lässt sich der voraussichtliche Aufwand einschätzen und mit Ihnen besprechen.

Krankenkasse und Zusatzversicherung

Für ÖGK-Versicherte sind Zahnkronen grundsätzlich Privatleistungen. Ein Zuschuss ist nur in besonderen medizinischen Fällen unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Klären Sie eine erforderliche Bewilligung vor Beginn der Behandlung. Bei anderen Versicherungsträgern oder einer Zusatzversicherung gelten die jeweiligen Leistungsbedingungen.

Die Praxis unterstützt Sie bei der Vorbereitung einer möglichen Einreichung. Dazu können je nach Fall ein Kostenvoranschlag, eine Honorarnote und medizinische Behandlungsangaben gehören. Die Entscheidung über eine Erstattung trifft die Krankenkasse oder Versicherung. Die Einreichung allein begründet keinen Anspruch.

Aktuelle Informationen dazu bietet die ÖGK zum Thema Zahnersatz.

Was sind mögliche Grenzen und Risiken?

Eine Krone setzt voraus, dass der Zahn erhalten und ausreichend stabil versorgt werden kann. Sie behebt keine unbehandelte Entzündung. Nach dem Beschleifen kann der Zahn empfindlich reagieren; in manchen Fällen sind weitere Behandlungen notwendig.

Auch eine Keramikkrone kann beschädigt werden oder sich lösen. Am Übergang zum natürlichen Zahn können Karies und Zahnfleischprobleme entstehen. Deshalb bleiben sorgfältige Pflege und Kontrollen notwendig. Vor der Behandlung besprechen wir die Risiken, die für Ihre Situation relevant sind.

Pflege nach dem Einsetzen

Putzen Sie weiterhin gründlich am Zahnfleischrand und reinigen Sie die Zahnzwischenräume. Die Krone selbst bekommt keine Karies, der natürliche Zahn darunter und an ihrem Rand kann aber erkranken. Welche Hilfsmittel für Sie geeignet sind, lässt sich bei der Kontrolle besprechen.

Wenn die Krone beim Zubeißen stört, locker wird oder Beschwerden auftreten, melden Sie sich bitte in der Praxis. Eine lockere Krone oder ein Provisorium sollten Sie nicht selbst festkleben.

Fragen zur Keramikkrone

„Zahnkrone“ bezeichnet die Versorgungsform, „Keramik“ das Material. Es gibt auch Kronen aus anderen Materialien. Bei einer Vollkeramikkrone besteht die gesamte Krone aus Keramik; bei Metallkeramik nur die Verblendung.

Das ist möglich, wenn der Zahn darunter weiterhin erhaltungswürdig ist. Vorher muss geklärt werden, weshalb die alte Krone erneuert werden soll und ob zusätzliche Behandlung notwendig ist.

Die Haltbarkeit lässt sich nicht für jeden Zahn gleich vorhersagen. Sie hängt unter anderem von der Ausgangssituation, der Mundhygiene, der Belastung und den regelmäßigen Kontrollen ab. Eine bestimmte Zahl von Jahren lässt sich nicht garantieren.

Für die Vorbereitung kann eine örtliche Betäubung eingesetzt werden. Welche Maßnahmen vorgesehen sind, besprechen wir vor der Behandlung. Empfindlichkeiten nach der Vorbereitung oder dem Einsetzen sind möglich; anhaltende Beschwerden sollten kontrolliert werden.

Das kann der Fall sein. Entscheidend sind das Keramikmaterial, die vorhandene Zahnsubstanz und die Belastung beim Kauen. Die Eignung wird für den einzelnen Zahn geprüft.

Nein. Eine Krone versorgt die sichtbare Zahnform. Ein Implantat ersetzt eine Zahnwurzel und kann eine Krone tragen. Wenn ein Zahn fehlt, finden Sie auf unserer Seite zu hochwertigem Zahnersatz einen Überblick über die Möglichkeiten.

Beratung bei Dr. Klemen Lesnik

Ein Zahn ist beschädigt oder Ihre bisherige Krone macht Probleme? Vereinbaren Sie einen Termin, damit wir den Zahn untersuchen und die nächsten Schritte besprechen können. Informationen zu Dr. Klemen Lesnik und seiner Ausbildung finden Sie auf der Teamseite.

Die Ordination liegt in Eisenkappel 186, 9135 Bad Eisenkappel. Sie ist barrierefrei zugänglich und verfügt über kostenlose Parkplätze. Wenn Sie aus der Umgebung anreisen, klären wir organisatorische Fragen gerne vorab telefonisch. Anreise und aktuelle Öffnungszeiten.

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